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Nur Noch Eine Woche -> Endspurt Bei Der Nachfragebündelung

Nur noch eine Woche -> Endspurt bei der Nachfragebündelung

Beitrag von Andreas Harnack
Am Montag, den 30. September 2019 entscheidet es sich, ob wir in Mömbris ein Glasfasernetz bekommen.
 
1800 Haushalte haben sich bereits dafür entschieden, vielen Dank dafür. Nur fehlen uns immer noch 600 Haushalte und ich bitte jeden, der noch nicht einen Vertrag geschlossen hat meinen Beitrag hier bis zu Ende zu lesen, auch wenn dieser wie immer „viel zu lang“ ist. Bitte denkt noch einmal darüber nach.

Ich weiß das für viele hier doch „alles schneller geworden ist“ und ich verstehe es auch dass einige nicht verstehen, warum sie gerade jetzt nochmal was „abschließen“ sollen, obwohl es doch „reicht“ was wir hier im Markt Mömbris haben.
Es ist nicht einfach zu verstehen, das der vor kurzem erfolgte Ausbau und die damit einhergehende Steigerung der Geschwindigkeit nicht ausreichen soll, weil man auf Basis von Kupfer in der Vergangeheit immer schnelleres Internet bekommen hat.
Nun gibt es aber trotz des aktuellen VDSL-Ausbau immer noch sehr viele Haushalte, bei denen das jetzt eben nicht reicht, weil nur 20-30 MBit von den gebbuchten und bezahlten 50 MBit ankommen. Genau diese Mitbürger waren auch die ersten, die nicht lange überlegen mussten, weil sie sich damit auseinandersetzen, warum diese gebuchte Geschwindigkeit nicht bei Ihnen ankommt. Sie mussten erfahren, dass sie einfach zu weit von den Verteilern weg wohnen und je größer die Entfernung ist, desto weniger kommt bei ihnen an.
Selbst die Telekom schreibt auf ihrer Webseite „Glasfaser für Eigentümer“: Da die Kupferleitung schon heute an ihre Grenzen stößt, können Sie sich mit Glasfaser für das Datenaufkommen der Zukunft rüsten. Auch der Blick ins Ausland zeigt wie weit abgeschlagen wir hier in ganz Deutschland sind, im direkten weltweiten Vergleich.
Die Kupferleitungen, die derzeit in unseren Wohungen und Häusern liegen, liegen dort teilweise schon seit 80 Jahren; diese Leitungen sind nunmal endgültig ausgereizt, schneller geht es nicht.
Der jetzige Zeitpunkt ist wirklich unglücklich, so kurz nach einem Ausbau der Telekom. Es liegt nicht so klar auf der Hand das wir heute schon darüber entscheiden müssen wie es hier im Ort weiter geht mit der Breitbandversorgung. Es kann auch niemand sagen zu welchem Zeitpunkt wir alle dann darüber diskutieren das das Internet zu langsam wurde, nur das dies mit SICHERHEIT passieren wird. Ob nun in 2, 3, 5 oder 10 Jahren weiß niemand so genau. Nur eben dass es passieren wird.
Wir Bürger aus allen 18 Ortsteilen müssen uns jetzt und heute entscheiden. Jetzt und heute steht das Unternehmen „Deutsche Glasfaser“ vor der Tür und fragt uns: Liebe Mömbriser, wollt ihr kostenlos Glasfaser in allen Ortsteilen? JA oder NEIN  – nichts anderes ist es: KOSTENLOS EINEN AUSBAU VON GLASFASER IN JEDE WOHNUNG!!
Den Preis, den Mömbris dafür zahlen muss, ist eigentlich Pillepalle: 2.400 Haushalte müssen für zwei Jahre sagen: Ja, ich möchte mein Internet über die Deutsche Glasfaser.  Mehr ist es für jeden einzelnen von uns nicht. Ein Internetvertrag, der den alten Vertrag auch noch ablöst – also ganz ohne Mehrkosten.
Es gibt nichts umsonst – kein kostenloses Internet, weder bei der Telekom, 1und1, Vodafone O2 oder sonst wo. Und auch so ist es bei hier bei der Deutschen Glasfaser!
Aber: Nur noch bis zum 30. September gibt es wirklich für uns alle kostenlose Hausanschlüsse mit Glasfaser bis in jede WOHNUNG! AUSNAHMSLOS!! Hier werden uns allen Hausanschluss- und Tiefbaukosten erlassen.. Geschenkt!! Uns das zu einem Preis für einen regulären Internetvertrag, der im Direkten Preis-Leistungsvergleich mit der oft zitierten Telekom sogar viel besser abschneidet!
Bitte helft alle mit: Nur noch diese Woche haben wir die wirklich einmalige Chance auf Jahre hinaus zu 3% in Deutschland zu gehören die einen Internetanschluß haben um die uns die restlichen 97% im Bundesgebiet beneiden werden.
Hätten wir alle noch 2 – 16 MBit oder wie Omersbach wo die Bytes mit Eimern in den Ort getragen wurden, wäre die Quote schon längst zwischen 50 und 80 Prozent – weil dann alle Bürgerinnen und Bürger jammern würden und den Glasfaserausbau als dringend notwendig erachten würden.
Ich würde sogar Wetten eingehen, dass diese Zeiten auch bei uns wieder kommen, spätestens dann, wenn alle Gemeinden um uns herum in 5 bis 6 Jahren an Glasfaserstrecken hängen und auch 100000 MBit bekommen können. Dann, wenn sich die Festplattengrößen sich im 100 TB Bereich bewegen und ein Windows-Update mit 500 GB daherkommt. Sie meinen Quatsch? Naja, erinnern Sie sich noch an Windows Updates in einer Größe von 2-5 MB (Windows 95) oder 300 MB für einen Servicepack (XP). Wenn man Windows 95 vor rund 25 Jahren nutzte, hatte das Betriebssystem gerade mal ganze 70 MB; wissen Sie, wieviel Gigabyte heute eine Vollversion von Windows in Anspruch nimmt?!
Wir können das Projekt „Glasfaser im Markt Mömbris“ nur schaffen wenn wir alle zusammenhelfen. Wir müssen diese 40% aufbringen, weil das nunmal die Voraussetzung ist damit hier jemand ohne weitere Kosten für uns ausbaut. Auch die Deutsche Glasfaser muss kostendeckend arbeiten und kann einer Kommune keine weiter reichenden Geschenke machen. Die Zeit läuft noch bis zum nächsten Montag!
Natürlich könnte man sich hinstellen und sagen: Warten wir auf die Telekom, bis sie unser Haus an das Glasfaser anschliesst. Das Problem ist: Marktgemeinderat und Verwaltung haben die Telekom angefragt – und sie hatten kein Interesse. Wann und ob dies jemals nochmal der Fall sein wird, ist ungewiss. Und wenn doch, dann mit Kosten für JEDEN und nicht nur versteckt durch Steuern, sondern direkte Kostenbeteiligungen für jeden Haushalt – momentan zwischen 800 und 1.500 Euro Anschlusskosten PLUS Tiefbaukosten weil die Telekom trotz Zuzahlung und Fördergeldern entscheidet was für sie rentabel ist. Die Telekommunikationsunternehmen sind NICHT verpflichtet, auch nur einen deutschen Bürger mit Internet zu versorgen, im Gegensatz zum Telefonanschluss.
Das ist dann eine einfache Rechnung: Wie weit ist das Haus vom nächsten DSLAM entfernt (Dort liegt seit dem VDSL Ausbau Glasfaser an) und dann kosten 1000 Meter 70000 Euro Ausbaukosten lt. Telekom. Und dann rechnet das gegen die Gebühren für den Internettarif auf, Plus den Anschlussgebühren und das was dann als Wirtschaftlichkeitslücke übrig bleibt wird euch in Rechnung gestellt.
Wir werden in den nächsten zehn Jahren kein Glasfaser von der Telekom bekommen, wenn dann nur (Sorry) Scheissteuer und nicht für jeden. Nur: In 10 Jahren wird es für Mömbris dann zu spät sein. All die ganzen Szenarien, was dies ganz speziell auch für den Markt Mömbris bedeutet, gibt es hier und überall im Internet nachzulesen.

Und zum Schluss noch dieses:
Jeder einzelne zählt, jeder der IRGENDWANN mal Glasfaser haben möchte sollte JETZT mit dazu beitragen dass wir JETZT ein Netz bekommen und nicht auf „IRGENDWAS“ warten, was keiner weiß wann was wie kommen KÖNNTE. Die Telekom baut es uns auf jeden Fall nicht.
Und jeder der eben nicht mitmacht nimmt den anderen die Glasfaser BRAUCHEN die Chance darauf. Ob nun Firmen, Schulen, Kindergärten, Selbstständigen, Familien. Oder nehmt als weteres Beispiel das Seniorenheim in Mömbris: Es kann doch keiner ernsthaft behaupten, dass den Einwohnern dort eine 100er DSL-Leitung reicht wenn dort einige in der Cloud Videos von den Angehörigen aus dem Urlaub anschauen.
Ich spreche für 1.800 Haushalte, die bereits auf die Zukunft hoffen: Macht mit und helft, wenigstens die 40% zu erreichen. Mehr muss es aktuell nicht sein, nur diese eine Hürde und das sollte jedem doch 25 Euro für 12 Monate und 45 Euro für weitere 12 Monate Wert sein – Im Endeffekt keine immensen Mehrkosten als aktuell beim Magenta M Zuhause – Tarif der Telekon. Danach ist keine Bindung mehr nötig.
Und bitte geht raus und sprecht Nachbarn, Bekannte und Mitbürger an, helft mit als Gemeinschaft das Ziel zu erreichen.
Selbst was tun, anpacken und schaffen, gerne auch Teilen.
Die Zeit läuft… DANKE!!
Andreas Harnack

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